Komplettes Template bei TYPO3 anzeigen

27. May 2010, Falko - TYPO3

Lange gesucht und doch so einfach

Die Anzeige des TypoScript im Backend mittels "Template Analyse" ist bekannt.

Was aber immer wieder nervt: man muss die einzelnen eingebundenen Templates anklicken, um constants und setup nacheinander anzusehen.

Dabei ist es doch soooo einfach, das gesamte, auf einer Seite angewandte TypoScript anzusehen, wie TYPO3-Spickzettel beschreibt.

Allerdings habe ich die System-Extension tstemplate_analyzer nicht direkt geändert, sondern das Verzeichnis typo3/sysext/tstemplate_analyzer als lokale Erweiterung nach typo3conf/ext/ kopiert. In die Datei class.tx_tstemplateanalyzer.php ab Zeile 121 werden die 2 Zeilen nach "templateHierarchy" (siehe Quellcode unten) hinzugefügt.

 

Dadurch kann ich die gepatchte Erweiterung für TYPO3 4.3.3 hier T3X_tstemplate_analyzer-0_1_0-4_3_4-complete-listing.t3x herunterladen und auf einem anderen System einfach wieder einspielen, ohne etwas am Core-System ändern zu müssen. Aufpassen: das ist eine "scheue" Erweiterung, ggf. muss man den Haken bei "scheue Erweiterungen anzeigen" bzw. "display shy extensions" setzen.

Nach Cache-Löschen (!!) sieht der Eintrag im Template-Analyser so aus wie rechts im Bild zu sehen. Und die Suche nach "Fehler in Zeile 3874..." ist kein Problem mehr ...

 

Quellcode

Patch von TYPO3-Spickzettel

 

Language: php

 

$theOutput.=$this->pObj->doc->spacer(5);
$theOutput.=$this->pObj->doc->section($GLOBALS['LANG']->getLL('templateHierarchy', true), $hierar, 0, 1);

$completeLink= '<p><a href="index.php?id='.$GLOBALS['SOBE']->id.'&template=all">view the complete TS Listing</a></p>';
$theOutput.=$this->pObj->doc->spacer(5);
$theOutput.=$this->pObj->doc->section('Complete TS:',$completeLink,0,1);

Update

Die Anzeige gelingt notfalls auch ohne Patch - manuell genügt ein Anhängen von "template=all". Das sieht dann z.B. so aus:

 

http://meinewebseite/typo3/sysext/tstemplate/ts/index.php?id=99&template=all

 


Ubuntu Desktop mit verschiedenen Hintergründen

20. February 2010, Falko - Linux, System

Ubuntu+Compiz: verschiedene Hintergründe pro Arbeitsfläche

  • Desktop umschalten
  • 3D-Würfel

Quelle u.a.: Anurag Bansal

Voraussetzung: Compiz aktiviert, Compiz Config Manager ist installiert.

Sinnvoll: Würfel drehen, Desktop Würfel sind aktiviert, dabei muss man evtl. unter "Würfel drehen -> Bindings -> Rotate to cube" die Arbeitsflächen-Umschalttasten ersetzen gegen die Würfel-Umschalttasten (z.B. Alt-1, Alt-2,...)

Im Compiz Manager: Werkzeuge -> Hintergrundbilder (ggf. aktivieren) -> Neu, dann Image auswählen

Dann z.B. mit Alt+F2 den gconf-editor starten, dort unter apps/nautilus/preferences bei "show desktop" den Haken weg. Danach gibt es keine Desktop-Icons mehr! Will man trotzdem auf die laufenden Programme umschalten, empfiehlt sich die Installation des Avant Window Navigator mittels "sudo apt-get install avant-window-navigator". Dort kann man z.B. "places" als Applet einschalten, wo man schnell auf die Lesezeichen bzw. den Desktop Zugriff hat.

Wie ich die Bilder gemacht habe? Gimp -> neu erstellen -> ganzer Bildschirm und "Auslösen nach 5 s". Dann die mit der mittleren Maustaste auf den Hintergrund den Würfel drehen bzw. mit Strg+Alt+PfeilUnten die Desktop-Übersicht anzeigen.


Neujahrsberglauf 2010

20. January 2010, Falko - Neujahrsberglauf

Bilder aus dem Technik-Bus

Technische Organisation beim Neujahrsberglauf

... lag wieder in den Händen von Andreas Kosche mit seinem in Ruby geschriebenen Programm "nlauf". Die Daten der Läufer werden Datenbank-gestützt erfasst - entweder per Vormeldung, durch Einlesen der Läufer-Chipkarte oder manuelle Eingabe mittels (Nach-) Meldezettel.

Die Kommunikation zwischen Sporthalle (Meldebüro), Start/Ziel und Technik-Büro erfolgt per WLAN. Das Programm ist so konzipiert, dass zeitweiser Ausfall des Netzwerks und damit zum Datenbank-Server nicht zum Datenverlust führt - die Daten werden in eine "Warteschlange" geschrieben und asynchron übertragen - obwohl so etwas bisher noch nie passiert ist (3x-auf-Holz-klopf).

Nach dem Start des Laufs beginnt die Zeit an jedem Erfassungs-Client zu laufen. Einlaufende Läufer werden einerseits automatisch per Chip erfasst, zum Andern erfolgt die manuelle Eingabe der Startnummer im Zieleinlauf als "doppelte Kontrolle".

Die Anzeige fehlender Läufer der verschiedenen Läufe (3/11,5/20,7 km) ist ebenso möglich wie der direkte Druck von Urkunden und Ergebnislisten im Technik-Büro nach Beendigung der jeweiligen Läufe.

In diesem Jahr lief wirklich alles perfekt - es gab Dank der guten Vorsortierung keine fehlerhaften Daten, die z.B. zu fehlerhaften Listen oder Urkunden geführt hätten, wenn z.B. durch ein fehlerhaftes Geburtsdatum der/die jeweilige Läufer/in in einer anderen Altersklasse gelandet wäre.

Die Siegerehrung nur eine halbe Stunde nach dem letzten Lauf bestätigte die gute Arbeit des Organisations-Teams.

http://www.neujahrsberglauf.de


Lokumzug in Chemnitz

26. August 2009, Falko Trojahn - Familie

Weltweit einzigartig: Original Loktransport nachgestellt

Zum 200. Geburtstag des Chemnitzer Industriellen Richard Hartmann ein einzigartiges Erlebnis: Die Chemnitzer lassen eine von 16 Pferden gezogene Lok durch ihre Stadt kutschieren. Anbei ein paar Impressionen vom Festumzug und den eigentlichen Akteuren, bevor sie ihren Heimweg antreten.


Lenny = Debian 5.0

21. April 2009, Falko - Linux, System

... lässt sich wie immer problemlos aktualisieren. Das übliche "apt-get -u dist-upgrade" macht ganz einfach aus der Vorgängerversion ein aktuelles System, ohne CD/DVD einzulegen, ohne Klimmzüge auf der Konsole. Dabei ist auch gleich noch Zeit zum Entrümpeln - Dienste, die nicht länger verwendet werden, kann man ausschalten oder gleich ganz deinstallieren, wenn man sich sicher ist, dass man sie nicht mehr braucht. Die fallen z. B. dann auf, wenn man routinemässig mittels "netstat -ntl" (tcp) bzw. "netstat -nul" (udp) nachsieht, welche Ports offen und damit Dienste erreichbar sind.

Beispiel: Port 20012 zeigt an, dass ein isdnvboxserver läuft. Da dieser gar nicht (mehr) verwendet wird, wird er mittels "update-inetd --disable vboxd" deaktiviert bzw. per "apt-get remove isdnvboxserver" einschliesslich isdnutils komplett entsorgt.

Nach der Aktualisierung wird nochmal die Funktion aller Dienste überprüft.  Wurde der Kernel aktualisiert, sollte vorher ein Neustart durchgeführt werden.

Wenn da nicht ... nach dem Booten ein Fehlerchen zu sehen wäre: "no devices found for /dev/md0" mit anschliessendem "Dropping to shell", wonach uns eine "busybox" shell angrinst. Glücklicherweise haben wir uns gemerkt, welcher Linux-Kernel vorher am Wirken war (2.6.18) und können durch Start desselben über das Grub-Bootmenü das System wieder reaktivieren. Nun heißt es, den Fehler zu suchen - erster Verdacht ist die mdadm.conf Datei für's RAID, danach kommt die initrd dran. Irgendwann fällt dann z.B. auf, dass bei den Ausgaben beim Booten ein Modul nicht geladen wird. Das trägt man in die /etc/initramfs-tools/modules Datei ein, und schon läuft wieder alles.